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06.09.2010  
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Wir dienen den Menschen

Soziale Tätigkeit des Deutschen Druiden-Ordens

Unsere Logenorganisation, die Ende des 18. Jahrhunderts gegründet wurde, tritt für geistige Aufklärung, Brüderlichkeit, Toleranz,  Humanismus, tätige Nächstenliebe und den Schutz der Menschenrechte ein. Es gehört zum Selbstverständnis unserer Logen, ihre humanitäre Arbeit nicht nur auf das Ideelle zu beschränken, sondern bewusst auch im praktischen Bereich zu wirken. Diese Ideale und Ziele verpflichten zur sozialen Tat.

Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts war ein gemeinsamer Wohlfahrtsfond zunächst für bedürftige Mitglieder eingerichtet worden. Später unterstützte er auch Nichtmitglieder: Die Druiden-Logen kümmerten sich um soziale Unterstützung und Solidarität, lange bevor man allgemeine Sozialversicherungen kannte.

Erste öffentliche Einrichtungen in Deutschland waren das Druiden-Kinderheim in Duhnen bei Cuxhaven an der Nordsee, das in den Jahren 1924 bis 1925 errichtet wurde; der Bau und Unterhalt eines Altenheimes in Petershagen bei Berlin im Jahre 1927; und die Schaffung eines Erholungsheimes auf der Insel Rügen an der Ostsee, ebenfalls in den Jahren 1924 bis 1925. Die Bau- und Betriebsmittel für diese drei Institutionen wurden aus freiwilligen Beiträgen der Logenmitglieder aufgebracht. Diese Einrichtungen gingen 1935 infolge der Zwangsauflösung des Deutschen Druiden-Ordens unter dem nationalsozialistischen Regime alle verloren.

Nach dem Krieg und der Wiedergründung der Logen sollte eine zentrale Wohlfahrtseinrichtung für alle Druiden-Logen aufgebaut werden: 1972 wurde die Druiden-Hilfe e. V. gegründet. 

Als gemeinnütziger Verein ist die Druiden-Hilfe nun seit fast 40 Jahren tätig. Ihr Zweck ist die Förderung des Humanismus, der tätigen Nächstenliebe, der Brüderlichkeit, der Toleranz und der Schutz der Menschenrechte. Dies wird verwirklicht durch die als gemeinnützig anerkannten Zwecke wie die Förderung der freien Wohlfahrtspflege, die Förderung der Jugend- und Altenhilfe, die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens sowie die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung, Erziehung, Kunst und Kultur, der Völkerverständigung, der Entwicklungshilfe, des Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutzes und des Heimatgedankens sowie des traditionellen Brauchtums und der Unterstützung hilfsbedürftiger und kranker Personen ohne Rücksicht auf Nationalität und Konfession.


 
   
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