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Jugendstil in München – Kunst, die Regeln bricht!

München, um 1900. Die Stadt vibriert vor Kreativität. Ein paar Künstler:innen haben genug von verstaubten Traditionen und steifen Kunstregeln – sie reißen das Alte nieder und schaffen etwas völlig Neues. Jugendstil! Eine Kunstbewegung, die nicht nur schön, sondern rebellisch ist.
Die Ausstellung „Jugendstil. Made in Munich“ zeigt, warum diese Bewegung München auf den Kopf gestellt hat – und warum sie heute noch knallt.

Das dachten auch wir, die Brüder und Gäste der Bavaria-Loge, so besuchten wir am Mittwoch, den 19. März 2025 die Ausstellung – und alle waren restlos begeistert waren. Wir haben gestaunt, diskutiert und die Energie dieser revolutionären Kunst aufgesogen. Ein Abend voller Inspiration!

Adieu, Langeweile – Hallo, Lebenskunst!

Vergiss die langweilige Klassik. Der Jugendstil war wild, fließend, organisch – ein Design, das mit scharfen Kanten und strengen Regeln brach. Hier zählt das Leben! Möbel, Mode, Kunst, Architektur – alles wurde umgestaltet, um nicht nur schöner, sondern besser zu sein.
Und das Beste: Jugendstil war kein Luxustrend für die Elite, sondern eine Bewegung, die Kunst für alle forderte. Klingt nach einer künstlerischen Revolution? War es auch.

Der Hammer: Ein Apartment wie aus einem Traum
Ein absolutes Highlight der Ausstellung ist die rekonstruierte Wohnung von Richard Riemerschmid.

Stell dir vor: Du trittst ein und stehst in einer Welt, in der Kunst und Alltag verschmelzen. Handgefertigte Mahagonimöbel, perfekt abgestimmte Farben, kunstvolle Wandbehänge – jedes Detail ein Statement gegen das Mittelmaß.

Und dann dieser Moment: Du stehst vor Hermann Obrists „Peitschenhieb“

einer gewaltigen, geschwungenen Linie, die aussah, als hätte die Kunst einen Blitzschlag bekommen.
BÄM! Genau dieser Schwung machte den Jugendstil einzigartig. Heute würde man sagen: „Dieses Design hat Energie!“

Wir waren alle elektrisiert – als ob die Künstler:innen von damals uns heute noch zuflüstern: „Habt Mut zur Schönheit, zur Veränderung, zur Kunst!“

Und so mußten wir uns in der Pfälzer Weinstube von der „Schönheit und Kunst Münchens“ mittels Pfälzer Wein und Pfälzer Spezialitäten stärken um noch weiter über das Gesehene zu diskutieren.